Finanzielle Absicherung von Wohngebäuden

Die Wohngebäudeversicherung ist eine essentielle finanzielle Absicherung wenn man ein Haus, eine Immobilie besitzt, wo man auch seine Zeit ablebt, und es darum schützen und aufrecht erhalten will. Kriterien dieser Versicherung ist es, dass man diese Gebäude auch wirklich überwiegend zum wohnen nutzt. Das Gebäude kann natürlich auch andere Zwecke erfüllen, über 50 Prozent muss es aber als Wohnung dienen. Abgesichert wird also das Wohngebäude, aber auch das Gebäudezubehör, wie Klingelanlagen, Terrassen, Müllboxen, Briefkasten, aber auch noch einige zusätzliche Sachen werden in dem Vertrag mit eingeschlossen, wie zum Beispiel Carports, Gartenhäuser, Hundehütten oder Gehwegbefestigungen usw. Für das Inhalt des Gebäudes, also für die bewegliche Sachen gilt der Versicherungsschutz aber nicht.
Bei dieser Versicherung existieren drei hauptsächliche Risiken, die abgesichert werden können, in Wirklichkeit sind diese aber drei völlig verschiedene Versicherungen, die durch die Bezeichnung Wohngebäudeversicherung zusammengehalten werden. Hier sind die erwähnten Versicherungen:

1. die Feuerversicherung schützt vor Brand, Blitzschlag, Explosion oder Implosion

2. die Leistungswasserversicherung schützt vor Schäden entstanden durch Leitungswasser, vor Frost- oder Bruchschäden

3. die Sturmversicherung bietet Schutz gegen die Schäden verursacht von Sturm oder Hagel

Man sollte aber auch die Schäden und Risiken kenne, die durch eine Wohngebäudeversicherung nicht abgesichert werden können. Diese sind Schäden entstanden an den Feuerstellen, wie Kamin oder Ofen, Schäden verursacht durch Nutzfeuer, durch Hochwasser oder Grundwasser, Schäden verursacht durch einen Erbeben, Erdrutsch oder eine Lawine, vielleicht auch durch innere Unruhen.
Die Wohngebäudeversicherung ist sehr wichtig wenn man seine Zukunft sicher halten will, wenn man eine persönliche Katastrophe vermeiden will. Durch die Versicherung kann man das nötige Geld für die Sanierung oder für den Wiederaufbau bekommen und damit das Zuhause retten.

Die Wohngebäudeversicherung wird sogar im Rahmen der Baufinanzierung festgelegt. Somit wird meist von einer Bank, einer Sparkasse oder einer Bausparkasse Fremdkapital in der Höhe zur Verfügung gestellt, wie es benötigt wird, um eine Immobilie zu kaufen, zu bauen oder zu sanieren. In den meisten Fällen werden dabei Darlehen mit laufender Tilgung abgeschlossen, allen voran steht hier das klassische Annuitätendarlehen, das sich durch eine gleichbleibende Rate auszeichnet. Bei einem Darlehen mit laufender Tilgung setzt sich die monatliche Darlehensrate aus Zinsen und Tilgung zusammen, das bedeutet, der Finanzierungsnehmer zahlt durch die Zinsen die anfallenden Kosten für die Baufinanzierung und durch den Tilgungsanteil die eigentliche Darlehenssumme zurück. Üblicherweise wird der Zinssatz dabei allerdings nicht über die gesamte Darlehenslaufzeit fest vereinbart, sondern nur für einen bestimmten Zeitraum. Häufig bewegt sich dieser Zeitrahmen zwischen fünf und zehn Jahren. Nach Ablauf der Zinsfestschreibung
werden die Kreditkonditionen neu ausgehandelt, wenn der Finanzierungsnehmer das Darlehen zu diesem Zeitpunkt nicht vollständig tilgen kann."
 

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